Navigation ein/aus

Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung

Fachleiterin Frau Braun

Seminarausbilderin Frau Braun

"Niemand weiß, was er kann, bevor er es versucht." (Publilius Syrus) 

Liebe Lehrer*innen in Ausbildung, 

herzlich willkommen im Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Hamm in der berufsbegleitenden Ausbildung zum Erwerb des Lehramtes für sonderpädagogische Förderung (BASOF).

Mein Name ist Klaudia Braun und ich bin seit 2004 Fachleiterin für die Fachrichtungsseminare Emotionale und soziale Entwicklung und Lernen im ZfsL Hamm. Aktuell bin ich im regulären Vorbereitungsdienst und in der BASOF-Maßnahme tätig.

Als Lehrerin für Sonderpädagogik arbeite ich an der Schule An der Froschlake, einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung in Dortmund und unterrichte dort im Primarstufenbereich.

Das Fachrichtungsseminar Emotionale und soziale Entwicklung findet in der Regel mittwochsstatt.

Neben der Vermittlung von fachlich-theoretischen Inhalten liegt der Schwerpunkt auf einer praxisnahen handlungsorientierten Vorgehensweise, der Tatort Schule bietet Möglichkeiten zum Austausch und Unterstützung im Unterrichtsalltag, Tipps „Aus der Praxis für die Praxis“ runden die Sitzungen ab. Resilienz stärken und gesund bleiben – wer mag, nimmt an einer Achtsamkeitsübung am Ende jeder Sitzung teil.

 

Zentrales Anliegen ist es, Ihre fachliche Kompetenz um die sonderpädagogische Kompetenz zu erweitern.

 

Sonderpädagogische Förderpraxis hat neben fachlich-curricularen Aspekten auch immer individuell-entwicklungsbezogene Aspekte (Heimlich & Kahlert 2014, S. 163); (vergleiche QUA-LIS NRW, Schulentwicklung). Sonder-pädagogische Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote können bei der*dem einzelnen Schüler*in eine spezifische Ausprägung in bestimmten Bereichen haben, wodurch sich Schwerpunkte der Förderung ergeben. Im Fokus steht somit der*die einzelne Schüler*in mit sowohl besonderen Kompetenzen und Ressourcen als auch individuellen Bedürfnissen vor dem Hintergrund der verschiedenen Entwicklungsbereiche. Ein wesentliches Ziel ist es, die Individualität eines jeden Kindes und Jugendlichen wahrzunehmen und auf der Grundlage von entwicklungspsychologischem Wissen den Unterricht so zu gestalten, dass jede*r Schüler*in optimal auf dem Lernweg begleitet werden kann, auch und gerade im inklusiven Lernen.

Dies geschieht auf der Grundlage des Leitbildes Vielfalt als Herausforderung annehmen und Chancen nutzen und der Handlungsfelder des landesweit für die Lehrerausbildung verbindlichen Kerncurriculums:

 

Unterricht für heterogene Lerngruppen gestalten und Lernprozesse nachhaltig anlegen

Schüler*in – und handlungsorientierter Unterricht, Classroom Management Ritualisierung und Strukturierung, Methodenvielfalt, Individualisierung und Differenzierung, Förderung der Selbstständigkeit, …

 

Den Erziehungsauftrag in Schule und Unterricht wahrnehmen

Sozial-emotionales Lernen in der Schule, Förderung der Sozialkompetenz im Hinblick auf Kommunikation und Kooperation, Umgang mit schwierigen Situationen und herausforderndem Verhalten, Regelwerke, Verhaltensmodifikation und Interventionsmöglichkeiten, …

 

Lernen und Leisten herausfordern, dokumentieren und beurteilen

(Förder-) diagnostische Verfahren, Förderplanung, Schulabschlüsse im Bildungsgang Lernen, …

 

Schüler*innen und Erziehungsberechtigte beraten

Elternsprechtage, konstruktives Führen von Gesprächen mit Erziehungsberechtigten, Berufsorientierung, …

 

Im System Schule mit allen Beteiligten entwicklungsorientiert zusammenarbeiten

Team Teaching, Kooperation mit Kolleg*innen, Arbeit mit Erziehungsberechtigten, Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen, Expert*innen, … 

 

Die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder (Förderschule, inklusive Beschulung oder Schule für Kranke) mit den entsprechenden Anforderungen werden in der gemeinsamen Seminararbeit stets thematisiert und berücksichtigt.

 

Neben der Ausbildung im Seminar finden regelmäßig Unterrichtsbesuche statt. Die sich anschließenden Beratungen sind darauf angelegt, vorhandene Stärken zu betonen und auszubauen, sowie bei Bedarf gemeinsam Alternativen zu erarbeiten.

 

Auf eine konstruktive lebendige Zusammenarbeit mit Ihnen freue ich mich,

 

Klaudia Braun

 

 

Weitere Behörden und Einrichtungen

Ministerium für Schule und Bildung NRW Bezirksregierungen Landesprüfungsamt

© 2013 - 2019 Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Hamm